Ich nutzte Claude (KI), um mich bei der Planung meines Tages in Amsterdam zu unterstützen. Ich musste zwar nochmal nachhaken, um die Vorschläge interessanter zu gestalten als ins Van Gogh Museum zu gehen, doch der Plan, der dann herauskam, war durchaus brauchbar. Vor allem, weil Claude hier auch gleich noch Wegezeiten mit einrechnete und mir damit Optionen vorschlug, die zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch sinnvoll zu erreichen waren.

Und so besuchte ich zuerst das Straat Museum für Street Art und Graffiti. Claude hatte mich darauf hingewiesen, dass ich ab Centraal die kostenlose Fähre nehmen solle, um zum Museum zu gelangen, da allein die Überfahrt ein Erlebnis für sich sei. Mit Schiffen kriegt mensch mich ja immer und mit kostenlos sowieso, also machte ich das natürlich.
Das Museum selbst besteht aus einer großen ehemaligen Bootshalle und bietet damit den nötigen Platz für großformatige Kunstwerke. Auch die Dimension nach oben wird dafür klug genutzt. Mir gefiel die Großzügigkeit des Raumes und die Themen, die von der ausgestellten Kunst aufgenommen wurden.

Auch das Viertel wirkte so, als könnte mensch hier mehr Zeit verbringen und erkunden. Doch ich entschied mich, mit der Fähre wieder zurück zu fahren und Claudes Empfehlung zu folgen, mir die Innenhöfe des H‘ART Museums anzusehen. Ins Museum selbst ging ich nicht, traf aber auch davor noch Kunst an. Und tatsächlich einen schönen, großzügigen Innenhof und eine nette Parkanlage, die zum Holocaust Denkmal hinführte. Viel grün und vor allem angenehm still und friedlich.

Die Skulptur einer Ratte bestehend aus unterschiedlich geformten Metallteilen. Die Ratte hat ihre Vorderpfoten angehoben und guckt den Betrachter direkt an. Vor ihr weist ein Schild auf die Website des Künstlers hin: junkart.
Ratte aus Müll

Überall in der Stadt waren noch Spuren der Pride Parade zu sehen. Ich bilde mir auch ein, die Anzahl der offen queer wirkenden Menschen auf den Straßen war höher, als sonst. Das trug zumindest insgesamt dazu bei, dass ich mich sehr wohl fühlte – allerdings jetzt auch nicht ungewöhnlich für Amsterdam.

Besonders freute es mich, dass ich meine liebe Freundin Sabine noch sehen konnte. Sie wohnt in Amsterdam, war das Wochenende allerdings weg und machte es aber möglich, dass wir uns nach ihrer Rückkehr in die Stadt noch zu einem frühen Abendessen treffen konnten. Wir trafen uns in Amsterdams China Town auf typische Nudelsuppe mit Ei und Tomate. Und ein Glücksschweinchen für die weitere Reise habe ich auch bekommen. Das hat seinen Dienst getan – ich bin jetzt nämlich tatsächlich endlich angekommen.

Silke sitzt freudig strahlend mit Stäbchen in der Hand vor einer großen Schüssel chinesischer Nudelsuppe mit Tomate und Ei. Auf dem Teller ist ein Teil des Namens des Restaurants zu lesen: „Xi‘an Delicious …“ Im Hintergrund sitzen weitere Gäste.
Lecker Nudelsuppe im chinesischen Viertel

Ich habe mir eine fette Erkältung eingefangen und lag gestern mit Fieber flach. Daher hatte ich den Blogeintrag, den ich im Flugzeug geschrieben habe, noch nicht fertiggestellt und veröffentlicht. Zumindest werde ich hier an der Schule mit drei warmen Mahlzeiten versorgt, so dass ich tatsächlich sehr viel schlafen kann. Nur zu meinem Kurs gehe ich natürlich. Ich melde mich hier die Tage wieder.

Avatar von Silke

Published by

Hinterlasse einen Kommentar