Ich verbrachte einen großen Teil des Tages unterwegs. Erst 40 Minuten mit dem Zug nach Chiayi, dort mit dem Linienbus in die Berge weiter.

Die hilfsbereite Dame an der Information am Bahnhof Chiayi, erklärte mir wo ich die Bushaltestelle fand und, dass ich meine uralte Easycard (2008 geholt für die öffentlichen Verkehrsmittel in Taipei) dafür nutzen konnte. Ich musste nur wieder Geld aufladen (geht bei FamilyMart oder 7/11). Und tatsächlich – das alte Teil funktionierte noch!
Der kleine Linienbus kam verspätet, aber er kam. Sogar behindertengerecht. Den Platz nutzte ich für mein Gepäck.



Dann ging es 2,5 Stunden in die Berge. Die Serpentinen durch Dschungel, Palmen- und Teeplantagen starteten nach ca. einer Stunde Fahrt. Nichts für schwache Mägen.
Mein Hotel lag direkt an der nicht näher markierten Bushaltestelle. Familiengeführt. Ich kam kurz vorm Abendessen an, für das ich mich vorab schon angemeldet hatte. Es wird einfach für alle gekocht und dann wird gegessen was auf den Tisch kommt. Eigentlich ganz sympathisch und es war sehr lecker.

Nach dem Essen wurde die ganze Gruppe Touristen (mit mir zwei deutsche Gruppen, ein französisches Paar und eine chinesische Familie) zwangsverpflichtet sich ordentliches Schuhwerk anzuziehen und den Berg hochzukrabbeln, um Glühwürmchen zu beobachten. Der Anblick von tausenden blinkenden Tierchen in der Dunkelheit war tatsächlich sehr beeindruckend. Für ein Video war es leider zu dunkel.
Wandern stand für mich am nächsten Tag auf dem Plan auch wenn da noch ein kleines Erdbeben dazwischen kam, aber dazu im nächsten Eintrag mehr.

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