Beloved Taiwan! Als ich die Gangway zum Flugzeug nach Kaohsiung (Taiwan nutzt natürlich eine andere Umschrift für Chinesisch. Wäre ja langweilig sonst.) herunterlief, musste ich plötzlich breit grinsen: es ging zurück nach Taiwan für mich nach neun Jahren. Wenn auch nur für ein paar Tage.

Die Ausreise aus Hong Kong verlief komplett ohne menschliche Interaktion nur über diverse Scans meines Passes und Boardingpasses zusammen mit meinem Gesicht. Boarding ging auch über Gesichtsscan. Bisschen creepy.

Irgendein System meinte es gut mit mir, denn ich hatte einen Platz am Notausgang bekommen. Und natürlich gab es eine warme Mahlzeit auf dem 1,5h dauernden Flug. Sportlich. Gut, dass ich mein veganes Essen immer zuerst kriege. 🙂

Beinfreiheit!

Die Einreise nach Taiwan gewohnt entspannt. Stempel und weiter.

Ich hatte mir in Deutschland bereits die Apps für die beiden Zugsysteme in Taiwan (High Speed und langsamere Züge) heruntergeladen und stellte in der U-Bahn vom Flughafen zum Bahnhof fest, dass Zahlung hier gar kein Problem darstellt. Ich konnte mir mein Ticket also einfach bequem in der App besorgen. Sehr angenehm. Eine Passnummer muss mensch übrigens auch hier angeben.

Die erste: langsame Züge, T-EX sind die Highspeed Trains

Von Kaohsiung nach Tainan genügt der langsame und damit auch sehr günstige Zug. Der braucht auch nur eine halbe Stunde. Sitzplatzreservierung inklusive.

Bisschen aus der Zeit gefallen

Ich muss sagen, die public transport Funktion in Google- und Apple Maps macht es so viel leichter in unbekannten Umgebungen Strecken zu planen. Auf dem letzten China-Trip hab ich noch mühsam Busfahrpläne dechiffriert.

Mein Hostel, das Fuqi in Heping. ist genauso süß, wie die Google Rezensionen versprechen. Sehr liebevoll eingerichtet, sehr nette Hosts. Die Schuhe tauscht man gleich am Eingang gegen Schlappen ein, was sehr zur Sauberkeit im Haus beiträgt. Im zweiten Stock ist alles offen, die Waschbecken überdacht, aber im Freien. So zieht es gut durch und macht die 32°C deutlich angenehmer. Auch die Wäsche trocknet fix auf Bügeln aufgehängt, sie wird quasi geföhnt.

Mein Zimmer: Privatsphäre auf kleinstem Raum – sehr asiatisch.

Und ganz wichtig: Ich habe ausgezeichnet geschlafen.

Avatar von Silke

Published by

Hinterlasse einen Kommentar