Sehr unspektakulärer Tag: Lange geschlafen, Wäsche gewaschen, Sport gemacht im Gym des Hostels. Kraft sammeln für den Ausflug die nächsten drei Tage.
Wir erkundeten etwas die original chinesische Welt des Shoppings. Nördlich unseres Hostels beim zweiten Ring zwischen U-Bahn Station North Railway Station und Simaqiao gibt es die „Home World“, ein gigantisches Einrichtungshaus mit Schwerpunkt auf Stoffen, die mensch dort dann zu Vorhängen, etc. verarbeiten lassen kann. Im Erdgeschoss reiht sich Stoffhändler an Stoffhändler. Für Touris interessant sind aber die kleinen Läden um die Home World herum. Hier werden Kleider, Mäntel, alles geschneidert. Und es war auch an einem Samstag Nachmittag bemerkenswert wenig los. Wir haben leider keine Zeit mehr den Service zu testen. Könnte aber ein echter Geheimtipp sein.

Ein Stückchen weiter in der Beizhan East 2nd Road gibt es ein abgerocktes Haushaltswarenkaufhaus mit kaputten Rolltreppen, völlig konfuser Wegeführung und einem Preisniveau für die weniger Betuchten. Ich hab mich nach Teesets umgesehen und zwischen dem ganzen Kitsch tatsächlich die ein oder andere Perle gefunden, mich dann aber dagegen entschieden den Kram für meine restliche Reise mitzuschleppen. Immerhin bin ich noch zwei weitere Wochen unterwegs. Um original chinesisches Shoppingflair zu erleben aber der perfekte Ort. Und auch wenig überlaufen.

Teehäuser sind allgegenwärtig in der Stadt. Wer dem Overkill im „Zen-Garten“ entgehen will, meidet die Wenshuyuan und Wuyuegong Straße. In der parallel laufenden Jinma Alley ist es auch hübsch, es gibt kleine Läden und Teehäuser, keine Autos und nur halb so viele Menschen.

Zum Schluss für die Nerds: Chinesisches LOL (League of Legends), auf Handys gespielt und mit public viewing:

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