Nach den paar Tagen noch ein paar allgemein praktische Hinweise: Auf meinen beiden Geräten mit jeweils deutscher SIM und chinesischer Daten-E-SIM funktionieren WhatsApp, Signal und Threema problemlos. Wie man merkt komme ich mit dem WordPress Blog auf dem Handy auch wie vor neun Jahren problemlos raus. Um mit dem chinesischen System zu interagieren, ist jedoch WeChat und Alipay unerlässlich. Daher auch mein zweites Handy, das ich nur dafür nutze.

Google funktioniert allerdings manchmal nicht. Oft aber eben sehrwohl. Don’t get it.

Handys mit chinesischer SIM / Handynummer scheinen stärker eingeschränkt zu sein.

Ansonsten gibt es überall Kameras (wie auch 2015 schon) und an jedem Ein- und Ausgang der U-Bahn an den Personenvereinzelungsanlagen Gesichtserkennung (neu).

Chengdu

Knapp vier Stunden Flug von Beijing. Das erste was auffällt: alles schon viel grüner. Und es ist wärmer. Klar, wir sind ein ganzes Stück weiter im Süden. Die U-Bahn funktioniert exakt genauso wie in Beijing – richtig nice, erleichtert die Orientierung ungemein.

Wir nutzen den Nachmittag um das buddhistische Wenshu Kloster zu besuchen. Der Lonely Planet beschreibt das Teehaus dort als friedlichen Ort. Bettina benutzt beim Anblick des wuseligen Areals das Wort „desillusionierend“ – yes, exactly that. Das Kloster dahinter ist allerdings wirklich sehr viel ruhiger, Mönche gehen ihren Ritualen nach und Gläubige sind ins Gebet vertieft.

Nach Schließung der Teehäuser um 18:00 kann ich den ausgezeichneten vegetarischen Hotpot empfehlen. Nur Vorsicht mit dem Chili – der kann was!

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