Well, diese Konversation fand tatsächlich erst heute morgen statt und hat mich dazu bewogen nun endlich diesen ganzen Blödsinn etwas systematischer zu veröffentlichen, als ihn nur mit Freunden per Messenger zu teilen.

Es fing ja alles ganz harmlos an: Hohes Match, er nahm Bezug auf den inhaltlichen Teil meines Profils, also warum nicht antworten? Es gibt sie ja durchaus, die Ausnahmen der Regel – ich kenne sogar ein paar. 😉

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Eingangs der Bezug auf meinen Profiltext, in dem ich sage, ich schreibe.

Nach ein paar Tagen antwortete ich ihm also und bekam heute morgen dann diese merkwürdige Frage, ob ich Hedonist sei. Nun, für mich ist „Hedonist“ eher negativ belegt, im Sinne von egoistischer Genussmensch, also fragte ich nach, wie er das meine und natürlich interessierte mich auch brennend, wie er zu dieser Ansicht kommt. Es muss ja was mit meinem Profil zu tun haben – viel unterhalten hatten wir uns bisher ja nicht.

Es folgt:

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„Not caring about people, looking for freedom“ – ah, ja. Aber das ist natürlich nicht beleidigend gemeint. Ganz ehrlich, wenn „not caring about people“ keine Beleidigung darstellt, wundert es mich echt nicht mehr, warum diese Gesellschaft so den Bach runter geht.

Aber es geht weiter…

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Das Leben genießen, egal, was die Leute sagen, kann ich schon eher unterschreiben. Aber ganz ehrlich, das ist nicht das Gleiche, wie das, was er zuvor gesagt hat und die ganz allgemeine Begriffsdefinition von „Hedonist“ ist und bleibt alles andere als ein Kompliment (siehe z.B. Duden) für mich.

Und nun kommen wir zum mansplaining part. Mit meinen Aussagen untermauere ich nur noch seine ursprüngliche Annahme zu meiner Persönlichkeit. Er hat sich aber noch immer nicht dazu herabgelassen, klar zu begründen, wie er ursprünglich zu seiner psychologischen Deutung gelangte.

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Jetzt war ich angepisst…

Was er natürlich überhaupt nicht verstehen kann und unschuldig fragt, ob er mich verletzt habe. In dem Moment war ich echt sprachlos. Bis hierhin wäre ich aber nach wie vor nicht auf die Idee gekommen, tatsächlich einen Blogpost daraus zu machen. Denn man könnte sich immer noch auf sehr unterschiedliche Arten zu kommunizieren herausreden und ich bin natürlich sehr sarkastisch, was nicht für jeden in einem Chat erkennbar ist, er weiß es vielleicht nicht besser, blaaaa…

Aber dann nahm alles die ganz klassische Wende. Here we go:

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Ja, ich glaub, das muss ich jetzt nicht weiter kommentieren. Ganz klassisch. Früher oder später fangen sie an dich zu beschimpfen, wenn die Konversation nicht so läuft, wie sie es erwarten. Keine Ahnung, was da schief läuft bei denen.

Mansplaining“ fasst es halt leider echt sehr gut zusammen, was er da gemacht hat…

Der Drang mich zu labeln ist stark in ihm.

 

 

 

 

 

Dann kann ich diese elende Kackscheiße ja auch aus meinem Nachrichtenspeicher löschen. An Nachschub mangelt es mir sicherlich nicht.

Cheerio!

Avatar von Silke

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