Alex hat gestern Abend noch Fieber bekommen und wollte dann zwar heute noch unbedingt die französische Konzession sehen, aber ich konnte ihn davon überzeugen, dass es wenig Sinn macht, wenn er jetzt eine Erkältung oder weiß der Geier was verschleppt. Das Fieber ist zwar wieder runter, aber zu dem Tag Ruhe musste er sich jetzt verdonnern lassen.
Unser Vollkornbrot zum Frühstück war übrigens tatsächlich so ausgezeichnet, dass ich heute noch einmal los bin, um neues zu kaufen. Leider habe ich vergessen, darum zu bitten, es schneiden zu lassen. Das wird also eine lustige Säbelpartie morgen früh. Ich nage das notfalls aber auch am Stück runter. Unser Flug nach Hong Kong geht um 11:50 Uhr – das heißt, wir verbringen die gesamte Mittagszeit am Flughafen oder im Flugzeug und selbst wenn wir im Flieger was zu essen kriegen, heißt das ja noch lange nicht, dass das in irgendeiner Form genießbar ist, bzw. wenn es so wäre, würde mich das extrem überraschen. Insofern ist eine vernünftige Frühstücksgrundlage durchaus angebracht.

Wir gehen nachher noch Hot Pot Essen, sofern ich Alex wieder wach kriege. Aber ein bisschen was essen muss er ja und heiße Suppe schadet mit Sicherheit nicht. Es ist auch deutlich kühler hier heute, 23 Grad ganz ohne diese drückende Schwüle und angenehm windig. Perfekt. 🙂

Ein kurzes Resümee über einen sehr kurzen Aufenthalt in Shanghai: Alex fand es ganz offensichtlich wirklich richtig großartig, die erleuchteten Wolkenkratzer, eben dieses Gefühl von moderner Glitzermetropole. Das gibt es ja jetzt in Hong Kong noch einmal nur in heißer und schwüler. 😉

Unser Hostel ist super. SOHO heißt es. Ich werde diese ganzen Informationen noch einmal in einem Post bündeln, sobald ich wieder frei am Laptop arbeiten kann. Es hat eine wahnsinnig hübsche Atmosphäre mit genüngend kleinen, plüschigen Ecken, in die man sich zurück ziehen kann. Außerdem liegt es extrem ruhig und dennoch mitten in der Stadt. Es leben übrigens vier Katzen hier, wobei zwei noch an Mamis Zitzen hängen. Die Tiere sind völlig abgehärtet, werden von allen Seiten gestreichelt und gefüttert. Ich habe selten so tiefenentspannte Katzen gesehen. 😀

Was noch, ach ja, der nächste Starbuck’s ist einen kleinen Spaziergang den Fluss runter entfernt. Wichtige Info, da es hier zwar Kaffee gibt, der aber eher als Notstarthilfe in den Tag interpretiert werden sollte. 😉

Auf Bus fahren haben wir hier verzichtet, ist aber mit Sicherheit auch nicht komplizierter als in Beijing. Ich muss ohnehin wieder kommen. Alex hat Feuer gefangen und irgendwer muss schließlich den Reiseführer mimen. 

Ich melde mich wieder aus Hong Kong, wo ich hoffentlich endlich wieder auf dem Laptop schreiben kann! Auf die Stadt bin ich auch echt gespannt, weil ich selbst bisher auch nur den Flughafen gesehen habe.

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